Quark-Schmand-Kuchen ohne Boden aus der rechteckigen Form

Quark-Puddingkuchen ohne Boden mit goldbrauner Oberfläche und Puderzucker, angeschnitten in einer rechteckigen Form

Für diesen Käsekuchen aus der rechteckigen Form wird eine Quarkmasse mit Schmand, Sahne und Vanillepuddingpulver angerührt. Ein Teigboden ist nicht nötig. Die sechs Eier werden nur kurz untergemischt, anschließend übernimmt der Ofen. Nach dem langsamen Auskühlen und einer längeren Kühlpause lässt sich der Kuchen in zwölf Stücke teilen.

Rezeptdetails

  • Form: ca. 20 × 30 cm, mindestens 6 cm hoch
  • Menge: ca. 12 Stücke
  • Vorbereitung: ca. 15 Minuten, zuzüglich Temperieren der Zutaten
  • Backzeit: ca. 70–85 Minuten
  • Ruhezeit im ausgeschalteten Ofen: 30 Minuten
  • Weiteres Abkühlen: ca. 90 Minuten
  • Kühlzeit: mindestens 4 Stunden
  • Gesamtzeit: ca. 7 Stunden 40 Minuten
  • Backofen: 160 °C Ober-/Unterhitze

Zutaten

  • 1 kg Quark (20 % Fett i. Tr.), zimmerwarm
  • 6 Eier (Größe M), zimmerwarm
  • 200 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen (je 37 g, jeweils für 500 ml Milch)
  • 200 g Schmand
  • 200 ml Schlagsahne, flüssig
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Puderzucker zum Bestäuben, optional
  • etwas Butter zum Fetten der Form

Zubereitung

  1. Backform bereitstellen: Eine rechteckige Form von ungefähr 20 × 30 cm mit mindestens 6 cm Höhe leicht mit Butter einfetten. Wenn du den Kuchen später herausheben möchtest, die Form zusätzlich mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze einstellen. Die gekühlten Zutaten rechtzeitig bereitstellen, damit sie eine ähnliche Temperatur haben.
  2. Sahne und Puddingpulver verrühren: Die flüssige Sahne mit beiden Päckchen Kochpuddingpulver in einer großen Schüssel glatt rühren. Das Pulver nicht vorab kochen und keine Milch nach der Puddingpackung ergänzen.
  3. Käsekuchenmasse fertigstellen: Quark, Schmand, Zucker, Vanillezucker und einen Teelöffel Zitronensaft unter die Sahnemischung rühren. Die Eier nacheinander kurz bei niedriger Mixerstufe einarbeiten. Sobald die Masse glatt ist, aufhören zu rühren; zusätzliche Luft durch Aufschlagen ist nicht erforderlich.
  4. Im Ofen stocken lassen: Die Masse in der Form verteilen und die Oberfläche glätten. Im unteren Drittel des Ofens ungefähr 70–85 Minuten backen. In den ersten 45 Minuten nicht unnötig öffnen. Bei starker Bräunung ab etwa 50 Minuten locker abdecken. Am Ende soll der Rand gesetzt sein und die Mitte nur noch sanft zusammenhängend wackeln. Bewegt sie sich noch flüssig, weiterbacken.
  5. Temperatur langsam senken: Den Backofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und den Kuchen noch 30 Minuten darin lassen. Danach auf einem Gitter in der Form ungefähr 90 Minuten ganz auskühlen lassen. Abgedeckt mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen; über Nacht ist ebenfalls möglich.
  6. Gekühlt portionieren: Den kalten Kuchen in etwa zwölf Stücke schneiden. Entweder in der Form servieren oder vorsichtig am Backpapier auf eine Platte heben. Für gleichmäßige Kanten die Messerklinge nach jedem Schnitt säubern. Optional mit Puderzucker bestreuen.

Welche Bindung braucht die Quarkmasse?

Das Vanillepuddingpulver kommt ungekocht in die Mischung. Die Stärke bindet während des Backens, anschließend gewinnt der Kuchen beim Abkühlen an Festigkeit. Verwende die angegebenen zwei Päckchen mit jeweils 37 g und keine kalt angerührte Dessertcreme. Sahne bleibt flüssig und die Eier werden nicht getrennt.

So erkennst du den richtigen Garpunkt

Die Mitte darf am Ende noch leicht zittern, soll aber nicht flüssig aussehen. Käsekuchen bleibt innen feucht; ein völlig trockenes Holzstäbchen ist deshalb kein verlässliches Ziel. Große Temperaturwechsel vermeiden und den Kuchen erst nach dem Kühlen anschneiden.

Größe und Lagerung

Die Anleitung gilt für eine 20 × 30 cm große Form. Auf einem größeren Blech wird die Masse flacher und kann schneller gar sein; eine gleich hohe Schicht wie auf dem Foto lässt sich damit nicht erwarten. Abgekühlten Kuchen geschlossen im Kühlschrank lagern und in 2–3 Tagen essen. Der Puderzucker kommt am besten erst beim Servieren darüber.


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