Tränenkuchen ist ein echter Klassiker – luftig, cremig und mit seinem glänzenden Baiser ein echter Hingucker.
Beim Abkühlen entstehen kleine goldene Tröpfchen auf der Oberfläche – die berühmten „Tränen“.
Geschmacklich ist er himmlisch: ein buttriger Boden, eine sahnige Quarkcreme und ein süßer, luftiger Guss.
Herkunft & Hintergrund
Der Tränenkuchen stammt aus der deutschen Hausfrauenküche und wurde besonders in den 70er- und 80er-Jahren populär.
Die charakteristischen Tränen entstehen durch das langsame Abkühlen des Baisers, wenn sich Zuckertröpfchen herauslösen.
Ein echtes Retro-Rezept, das nie aus der Mode kommt.
Benötigte Küchengeräte
- Rührschüssel
- Handmixer oder Küchenmaschine
- Springform (26 cm)
- Teigschaber
- Schneebesen
Zutaten
Für den Teig
- 200 g Mehl
- 100 g Zucker
- 70 g Butter
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver
Für den Belag
- 500 g Quark
- 150 g Zucker
- 1 Pck Vanillezucker
- 1 Pck Vanillepuddingpulver
- 1 Ei
- 2 Eigelb
- 250 ml Sahne
- 250 ml Milch
- 150 ml Öl
Für den Guss
- 2 Eiweiß
- 6 EL Puderzucker
Zubereitung
- Teig: Mehl, Zucker, Butter, Ei und Backpulver zu einem Teig verkneten. In die Springform drücken und Rand formen.
- Belag: Quark, Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver, Ei, Eigelb, Sahne, Milch & Öl glatt verrühren und auf den Teig geben.
- Backen: Bei 180°C ca. 40–45 Minuten backen.
- Guss: Eiweiß steif schlagen, Puderzucker einrieseln lassen. Auf den heißen Kuchen geben und weitere 10 Minuten bei 160°C backen.
- Abkühlen: Kuchen vollständig abkühlen lassen, damit sich die typischen „Tränen“ bilden.
- Servieren: In Stücke schneiden und genießen!
Variationen
- Zitronig: 1–2 TL Zitronenabrieb in die Quarkmasse geben.
- Karamellig: Etwas Karamellsauce über den fertigen Kuchen träufeln.
- Fruchtig: Den Teigboden mit Mandarinen oder Pfirsichen belegen.
Austauschmöglichkeiten
- Quark → Skyr oder Frischkäse für kräftigeren Geschmack.
- Zucker → Rohrzucker für leichte Karamell-Note.
- Öl → Sonnenblumen- oder Rapsöl.
Kochhinweise
- Kuchen langsam abkühlen lassen – nur so entstehen die „Tränen“.
- Baiser nicht zu dunkel backen, sonst verliert es seine Feuchtigkeit.
- Springform vorher einfetten, damit der Teig gleichmäßig hochzieht.
Serviervorschläge
- Besonders lecker gut gekühlt.
- Mit frischen Beeren servieren.
- Mit etwas Puderzucker bestäuben.
Tipps
- Puddingpulver sorgt für perfekte Stabilität der Quarkmasse.
- Eiweiß wirklich steif schlagen – das garantiert fluffigen Baiser.
- Kuchen erst schneiden, wenn er komplett ausgekühlt ist.
Vorbereitungszeit
Vorbereitung: 20 Minuten
Backzeit: 50–55 Minuten
Gesamtzeit: ca. 75 Minuten
Nährwerte pro Portion (geschätzt)
- Kalorien: ca. 350–420 kcal
- Fett: ca. 18–22 g
- Eiweiß: ca. 9–12 g
- Kohlenhydrate: ca. 40–48 g
Allergie-Hinweise
- Enthält Gluten (Mehl).
- Enthält Ei.
- Enthält Milchprodukte (Sahne, Milch, Quark).
Portionen & Skalierung
- Für 12 Stück: Menge wie angegeben.
- Für ein großes Blech: Alles verdoppeln.
Häufig gestellte Fragen
Warum bildet der Kuchen Tränen?
Beim Abkühlen lösen sich kleine Zuckerkristalle aus dem Baiser und bilden goldene „Tröpfchen“.
Kann ich den Kuchen vorbereiten?
Sehr gut – er schmeckt sogar am nächsten Tag noch besser.
Kann ich die Quarkmasse fester machen?
Ja, etwas mehr Puddingpulver oder 1 EL Speisestärke hinzufügen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
- Im Kühlschrank: 2–3 Tage haltbar.
- Gut abgedeckt lagern.
Fazit
Der Tränenkuchen ist ein absoluter Lieblingskuchen: cremig, fluffig, nostalgisch und optisch ein Highlight.
Ein ultraleckeres Rezept, das einfach immer begeistert!


